Warum nach Betty Edwards?

Im Gegensatz zu dem was viele Leute denken ist es sehr leicht Zeichnen zu lernen!

Schreiben verlangt meist eine feinere und kompliziertere Motorik als Zeichnen, also was die Geste der Hand angeht werden Sie wenn Sie schreiben können auch sehr leicht Zeichnen lernen.

Schwieriger und unbedingt nötig zum guten Zeichnen ist es aber das « Sehen » zu lernen. Genauer gesagt muss man anders sehen lernen als sie es gelernt haben.

Während der vielen Jahre als Lehrer für Zeichen- und Maltechniken in Frankreich habe ich festgestellt, dass auch wenn meine Schüler schnell zeichnen lernten, ihnen eine spezielle Dimension des Zeichnens nur langsam aufging.

Tatsächlich blieben sie gefangen in Ihrem Wissen über das zu zeichnende Objekt. Ihr Wissen zum Objekt blieb stärker als was sie sahen, sie schafften es nicht sich davon zu lösen und waren gezwungen sich an der Technik festzuhalten, kurz ihre Kreativität war blockiert!

Viele Jahre früher hat Betty Edwards, Lehrerin in den USA, die gleiche Beobachtung gemacht. Sie erkannte die Verbindung zwischen dem „Sehen“ und der Funktion des Gehirns (rechte und linke Gehirnhälfte). Sie begründete eine Methode die es ermöglichte sehr schnell zu lernen, anders und kreativ zu „sehen“, sein Gehirn anders zu nutzen, als man es bisher immer getan hat.

Betty Edwards hat einige Grundfähigkeiten um Zeichnen lernen zu können klar identifiziert:

Wahrnehmung der Umrisse, Wahrnehmung der Räume („negative Räume, positive Formen, Leere, Füllung“), Wahrnehmung der Verhältnisse (Proportionsverhältnisse, Neigungen), Wahrnehmung von Schatten und Licht, Wahrnehmung des Ganzen. Dazu, der Erfolg beim Zeichnen verlangt auch eine feine Wahrnehmung des eigenen Körpers, des Arms, der Hand, der Finger und aller Bewegungen die ablaufen wenn man eine komplexe und getreue Abbildung dessen was wir Beobachten aufs Papier bringen möchten.

" Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt.

– Einstein

 

 

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